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Was ich über KI denke – sie hilft mir schneller zu werden, ersetzt aber nicht das Verifizieren und Denken.

20. Mai 2026 durch
Reto Krummenacher

KI ist ein Hilfsmittel, das viele Vorteile, aber auch Nachteile hat. Jeder muss für sich den richtigen Weg finden, wie diese Tools sinnvoll eingesetzt werden, damit der Arbeitsalltag effizienter wird.  

 Ich persönlich setze KI für die folgenden Punkte ein:

  • Zusammenfassungen von langen E-Mails in Outlook
  • Teams Aufzeichnungen inkl. Transkription, um danach eine Zusammenfassung zu erhalten
  • Unterstützung bei der Formelerstellung für den Einsatz in Excel 
  • Abfragen im ERP (Beispiel: zeige mir die Rechnungen, die in den nächsten Tagen fällig sind)
  • Import und Verbuchung von Kreditorenrechnungen inkl. OCR Erkennung
  • Optimierung von bestehenden Dokumenten (Beispiel: AGB)
  • Wenn ich etwas nicht verstehe und ein Beispiel benötige (Beispiel: welche Abschreibungs-methoden gibt es inkl. einem Beispiel und einem Vergleich mit allen Vor- und Nachteilen?)

Den Einsatz von KI bei den folgenden Punkten finde ich persönlich gut, aber man braucht das Wissen, um die Aussagen zu verifizieren. 

  • Vibe Coding mit Claude
  • Prozessfragen im ERP (Beispiel: Unterstützt das ERP das ISO 20022 Format in der Version 2019?)

Denn eines ist sicher: KI «lügt» ohne rot zu werden. KI ist immer überzeugt, dass die Antworten korrekt sind. Teilweise werden Aussagen zu Funktionen in einem ERP gemacht, die nicht korrekt sind. 

Als Nachteil empfinde ich, dass vieles nur noch mit KI überarbeitet ist. Die Texte sind ähnlich, austauschbar und es fehlt an den Ecken und Kanten vom Geschriebenen. Es wirkt maschinell.            Es klingt nicht mehr nach der Person, die das geschrieben hat.

Jeder muss seinen Weg finden, um das optimale herauszuholen. Die Arbeit verändert sich, jedoch bleibt am Schluss immer der Mensch der dies verifizieren und korrekt einsetzen muss.